Im Projekt „Safer Places“ möchten wir Deine/Ihre Sicht auf sexualisierte Gewalt in Jugendgruppen kennen lernen. Wir verstehen euch/Sie hierbei als Expert_innen.

Im Projekt machen wir eine deutschlandweite Befragung mit einem Onlinefragebogen sowie Einzelinterviews mit Jugendlichen und Erwachsenen. Am Ende des Forschungsprojekts diskutieren wir unsere Ergebnisse mit einer Runde von Jugendlichen und Erwachsenen. Unser Forschungsprojekt soll zu einem sensibleren Umgang mit sexualisierter Gewalt in der Gesellschaft beitragen. Ziel des Projekts „Safer Places“ ist es auch, Maßnahmen zu entwickeln, um (sexualisierte) Gewalt zwischen Jugendlichen zu verhindern.

„Wir“ sind eine Gruppe von Forschenden der Hochschulen Kassel, Hildesheim und Landshut. 

Publikationsteaser

Weitere aus dem Projektkontext von Safer Places heraus entstandene und entstehende Beiträge (alphabetisch):

 

 

  • Busche, Mart / Domann, Sophie / Krollpfeiffer, Daniela / Norys, Tobias / Rusack, Tanja (2016): „Perspektiven auf sexualisierte Gewalt im Kontext der Jugend(verbands)arbeit und des Jugendsports - Aspekte geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“, in: Mahs, Claudia/Rendtorff, Barbara/Rieske, Thomas (Hrsg.): Erziehung – Gewalt – Sexualität. Zum Verhältnis von Geschlecht und Gewalt in Erziehung und Bildung. Opladen: Barbara Budrich.

 

  • Domann, Sophie / Rusack, Tanja (2016a): „Fast alle sind dann immer gut gelaunt und lachen, erzählen Witze.“ – Die pädagogische Beziehung zwischen Jugendlichen und Mitarbeitenden in der Jugendarbeit. in: Tuider, Elisabeth / Krollpfeiffer, Daniela / Wirxel, Johanna (Hg.): Sexualisierte Gewalt und Jugendarbeit, Sozialmagazin 7-8, 2016. Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Domann, Sophie / Rusack, Tanja (2016b): Wie sehen Jugendliche Gender und Sex in öffentlicher Erziehung? Rekonstruktionen der Perspektiven von Adressat_innen der Kinder- und Jugendhilfe. In: Gender in Kindheit und Jugend(forschung) Heft 3, 2016.

 

  • Domann, Sophie (2016): Aspekte der pädagogischen Beziehung zwischen Jugendlichen und Mitarbeitenden und das Verhältnis der Jugendlichen untereinander - „Fast alle sind dann immer gut gelaunt und lachen, erzählen Witze.“ in: Tuider, Elisabeth / Wolff, Mechthild / Schröer, Wolfgang (Hg.): Sammelband des Projektes „Safer Places“ (Arbeitstitel). Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Krollpfeiffer, Daniela (2016a): Sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen unter Jugendlichen in der Jugendarbeit – Definitionsversuche und Räume für sexualisierte Gewalt. in: Tuider, Elisabeth / Wolff, Mechthild / Schröer, Wolfgang (Hg.): Sammelband des Projektes „Safer Places“ (Arbeitstitel). Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Krollpfeiffer, Daniela (2016b): Sichtweisen von jungen Menschen aus der Jugendarbeit auf sexualisierte Gewalt. in: Tuider, Elisabeth / Krollpfeiffer, Daniela / Wirxel, Johanna (Hg.): Sexualisierte Gewalt und Jugendarbeit, Sozialmagazin 7-8, 2016. Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Krollpfeiffer, Daniela / Petersen, Benjamin Henry (2016): Datenbeitrag. in: Handlungsempfehlungen „Umgang mit sexueller Gewalt in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche“. Universitätsklinikum Ulm.

 

  • Rusack, Tanja (2016): Sichtweisen von jungen Frauen auf sexualisierte Gewalt in Paarbeziehungen im Kontext der Jugendarbeit. in: Tuider, Elisabeth / Wolff, Mechthild / Schröer, Wolfgang (Hg.): Sammelband des Projektes „Safer Places“ (Arbeitstitel). Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Rusack, Tanja / Busche, Mart (2015): Infokästen von Rusack, Tanja: "Jugend, Sexualität und Internet"/ Busche, Mart: "Sexuelle Vielfalt: Zwei sind nicht genug". in: Forum Erziehungshilfen, Schwerpunkt "Sexualität und Pädagogik in den HzE", 21. Jg, Heft 2, S. 74 (beide S.74).

 

  • Schröer, Wolfgang / Wolff, Mechthild (2016): Schutzkonzepte in der Jugend(verbands)arbeit. in: Tuider, Elisabeth / Krollpfeiffer, Daniela / Wirxel, Johanna (Hg.): Sexualisierte Gewalt und Jugendarbeit, Sozialmagazin 7-8, 2016. Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Tuider, Elisabeth (2016): Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung (Was sind Grenzen? Sichtweisen von Jugendlichen, Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt gegen Jungen und junge Männer). In: Stiftung Männergesundheit Berlin, Institut für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg (Hg.): Männergesundheitsbericht. Sexualität des Mannes.

 

  • Wirxel, Johanna (2016b): Sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen als Ausdruck symbolischer Ordnung in der Jugendarbeit. in: Tuider, Elisabeth / Krollpfeiffer, Daniela / Wirxel, Johanna (Hg.): Sexualisierte Gewalt und Jugendarbeit, Sozialmagazin 7-8, 2016. Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Wolff, Mechthild / Norys, Tobias / (2016a): Sexualisierte Jugend? Sexualisierte Gewalt unter Jugendliche in der offenen Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit aus Perspektive der Betreuenden. in: Tuider, Elisabeth / Krollpfeiffer, Daniela / Wirxel, Johanna (Hg.): Sexualisierte Gewalt und Jugendarbeit, Sozialmagazin 7-8, 2016. Weinheim: Beltz Juventa.

 

  • Wolff, Mechthild / Norys, Tobias (2016b): Die Perspektive Betreuender auf sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen. in: Tuider, Elisabeth / Wolff, Mechthild / Schröer, Wolfgang (Hg.): Sammelband des Projektes „Safer Places“ (Arbeitstitel). Weinheim: Beltz Juventa.

 

 


 

Publikationsteaser

Aus dem Projektkontext von Safer Places geben Profin Drin Elisabeth Tuider, Johanna Wirxel und Daniela Krollpfeiffer die nun erschienene Ausgabe des Sozialmagazins "Sexualisierte Gewalt und Jugendarbeit" Heft 7-8/2016 heraus.

Darin enthalten sind zahlreiche interessante Ergebnisse aus dem Projekt.

 

Sozialmagazin Titelblatt 2


 

Publikationsteaser

Krollpfeiffer, Daniela: Sichtweisen von Jugendlichen aus der Jugendarbeit auf sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen

Was antworten die Jugendlichen darauf, wenn sie gefragt werden, was sexualisierte Gewalt für sie ist? Was nehmen sie als sexualisierte Gewalt wahr? Wie gehen Jugendliche mit sexualisierter Gewalt in ihrer Jugendgruppe um?

Mit diesen zentralen Fragen beschäftigt sich Daniela Krollpfeiffer in ihrem im Sozialmagazin 7/8, 2016 erscheinden Beitrag. Als Basis für diesen Artikel dient neben ausgewählter Fachliteratur eine Analyse der im Zuge des Projektes Safer Places realisierten qualitativen Inteviews und erhobenen quantitativen Daten.


 

Publikationen in Arbeit

Neben den zahlreichen bereits realisierten Vorträgen und Workshops im Zuge des Projektes Safer Places befindet sich auch eine Vielzahl von Publikationen in Arbeit, welche im Verlauf des Jahres erscheinen werden. Zu finden sind diese u.A. im Sammelband des Projektes „Safer Places“, im Sozialmagazin 7/8, 2016 und im Männergesundheitsbericht. Sexualität des Mannes.

 

 


 

Umfrage beendet

Ab sofort ist die Umfrage beendet.


 

Das ist ein Link.

Zoombi PlacesEs geht darum aufzuzeigen, was Jugendliche als eine Missachtung ihrer persönlichen Grenzen erleben, welche Formen diese sexualisierten Grenzüberschreitungen im Kontext der Jugend- und Jugendverbandsarbeit annehmen können und welche Perspektiven die pädagogisch Tätigen darauf haben.

Methode

Mittels einer deutschlandweiten Online-Befragung von Jugendlichen werden deren Wahrnehmungen und Sichtweisen über sexualisierte Grenzüberschreitungen erhoben. Davon ausgehend werden Interviews mit Jugendlichen und Mitarbeiter_innen der Jugend(verbands)arbeit geführt.

Output

Aus den Ergebnissen sollen handlungsleitende Impulse für die Interventions- und Präventionsarbeit abgeleitet werden. Die Besonderheit des Praxistransfers besteht in einem beteiligungsorientierten Entwicklungs- und Implementationsprozess mit den Fachkräften und Jugendlichen.

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Mit unserer Befragung wollen wir herausfinden, wie Jugendliche sexualisierte Grenzüberschreitungen und Gewalt sehen. Verschiedene Formen von Gewalt kommen in vielen Lebensbereichen und auch zwischen Jugendlichen vor. Was denkst Du über Gewalt und sexualisierte Grenzüberschreitungen, besonders innerhalb von Jugendgruppen?

Die Online-Befragung ist seit Januar 2015 geschlossen.

Derzeit werden die Daten ausgewertet.

Wir haben die 4 Kinogutscheine von je 50€ verlost, die Gewinner_innen sind benachrichtigt worden.

 

Einzelinterviews

Im Rahmen des Projekts „Safer Places – Wir achten (auf) uns“ interviewen wir neben der Online-Befragung auch einzelne Jugendliche sowie Mitarbeiter_innen der Jugendarbeit persönlich im Gespräch zu zweit. Selbstverständlich werden auch diese Interviews anonymisiert und vertraulich behandelt.

Auch diese Phase ist abgeschlossen. Wir haben mehr als 30 Jugendlichen interviewt und werten nun die Interviews aus.

Gewalt kommt überall in verschiedenen Formen vor, es gibt sie auch zwischen Jugendlichen. Aber es ist nicht immer leicht, darüber zu reden, insbesondere wenn es sich um sexualisierte Gewalt handelt.

Wir möchten mehr über die Perspektiven von Jugendlichen und Mitarbeiter_innen auf sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen in Jugendverbänden, Sportvereinen, Jugendzentren und Jugendhäusern erfahren. Uns interessiert besonders, wie diese wahrgenommen und definiert werden. Wenn wir die Zusammenhänge besser verstehen, können wir für das Thema sexualisierte Gewalt unter Jugendlichen sensibilisieren, um diese zu verringern oder gar zu vermeiden.

Im Rahmen des Projekts „Safer Places – Wir achten (auf) uns“ haben wir eine anonyme deutschlandweite Online-Befragung bei Jugendlichen durchgeführt. Zudem interviewen wir derzeit Jugendliche und Mitarbeiter_innen face-to-face. Im Herbst 2015 ist mit ersten Ergebnissen zu rechnen.

Haben Sie Interesse?

Wenn Sie über Projektergebnisse informiert werden möchten oder Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

 

Das Projekt „Safer Places“ ist Teil der Förderrichtlinie „Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten“, die auf Empfehlung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingerichtet wurde.

Inhalt

Im Projekt geht es darum, Sichtweisen auf (sexualisierte) Gewalt unter Jugendlichen in der Jugend- und Jugendverbandsarbeit zu erfassen. Hierzu werden Jugendliche und pädagogisch Tätige befragt. 

Ziel

Es geht darum aufzuzeigen, was Jugendliche als eine Missachtung ihrer persönlichen Grenzen erleben, welche Formen diese sexualisierten Grenzüberschreitungen im Kontext der Jugend- und Jugendverbandsarbeit annehmen können und welche Perspektiven die pädagogisch Tätigen darauf haben. 

Methode

Mittels einer deutschlandweiten Online-Befragung von Jugendlichen werden deren Wahrnehmungen und Sichtweisen über sexualisierte Grenzüberschreitungen erhoben. Davon ausgehend werden Interviews mit Jugendlichen und Mitarbeiter_innen der Jugend(verbands)arbeit geführt.

Output

Aus den Ergebnissen sollen handlungsleitende Impulse für die Interventions- und Präventionsarbeit abgeleitet werden. Die Besonderheit des Praxistransfers besteht in einem beteiligungsorientierten Entwicklungs- und Implementationsprozess mit den Fachkräften und Jugendlichen.

Laufzeit

Das Projekt läuft vom 01.09.2013 bis zum 31.08.2016.

Wenn es Dir nicht gut geht, kannst Du Dich an die Nummer gegen Kummer wenden, das Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche

Nummer gegen KummerWenn Du dort anrufst, erhältst Du eine anonyme und vertrauliche Beratung. Samstags werden die Anrufe von den Teams „Jugendliche beraten Jugendliche“ angenommen.“

Die Nummer gegen Kummer ist für Kinder und Jugendliche deutschlandweit zu erreichen unter 116111 und ist kostenfrei über Handy und Festnetz.

Mo – Sa von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Das Kinder- und Jugendtelefon ist ein bundesweites Angebot von Nummer gegen Kummer e.V. - Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund

Em@il-Beratung unter www.nummergegenkummer.de.

Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich an Daniela Krollpfeiffer.

Daniela Krollpfeiffer
Untere Königstraße 71
34127 Kassel
Fon: ++49(0)561-804-7536
d.krollpfeiffer@uni-kassel.de
 
Beteiligte Hochschulen
Universität Hildesheim Universität Kassel Hochschule Landshut
Wolfgang Schröer, Prof. Dr. Elisabeth Tuider, Prof. Dr. (Sprecherin) Mechthild Wolff, Prof. Dr.
Sophie Domann (wiss. Mitarbeiterin) Johanna Wirxel (Koordination) Tobias Norys (wiss. Mitarbeiter)
Tanja Rusack (wiss. Mitarbeiterin) Daniela Krollpfeiffer (wiss. Mitarbeiterin)